Maschinenabnahme

Eine Maschinenabnahme ist die Kontrolle einer Produktionseinrichtung nach vorher festgelegten Verfahren zur Überprüfung der korrekten Arbeitsweise der Anlage. In der grafischen Industrie können CtP-Anlagen, Druckmaschinen der verschiedenen Druckverfahren und die breite Palette der Weiterverarbeitungsmaschinen abgenommen werden. Speziell für Offsetdruckmaschinen gibt es von Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) herausgegebene Richtlinien mit genauen Anweisungen, Sollwerten und Toleranzen für solche Überprüfungen. Bei CtP-Anlagen und Weiterverarbeitungsmaschinen werden im Vorfeld die zu kontrollierenden Komponenten mit entsprechenden Sollwerten und Toleranzen festgelegt.

Eine Maschinenabnahme bietet sich bei Kauf und Aufstellung einer Maschine – egal ob neu oder gebraucht – an, um von einer dritten, unabhängigen Stelle die einwandfreie Funktion der Maschine zu bestätigen. Das stellt sicher, dass Käufer und Verkäufer zufrieden mit den Leistungen des jeweiligen Geschäftspartners sind. Zugleich werden Makulatur und Reklamationen durch Kunden vermieden.

Durch eine Maschinenabnahme, die auch das Sächsische Institut für die Druckindustrie für (fast) alle Maschinen in Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung anbietet, wird die produzierte Qualität sichergestellt. Besonders Betriebe, die ein Qualitätssicherungssystem einführen, wollen Nachweise darüber, ob die im Produktionsprozess eingesetzten Maschinen und Anlagen beste Qualität liefern.